Knochenaufbau
vor dem Implantat

Die stabile Basis für festen Zahnersatz

Ein Zahnimplantat benötigt ein stabiles Fundament im Kieferknochen. Doch nach Zahnverlust, Entzündungen oder längerer Zahnlosigkeit kann sich der Kieferknochen stark zurückbilden. Ist das Knochenangebot zu gering, lässt sich ein Implantat nicht sicher setzen – ein gezielter Knochenaufbau (Augmentation) ist dann notwendig.

In unserer Ordination bieten wir Ihnen unterschiedliche, bewährte Verfahren zum Wiederaufbau von verlorenem Knochengewebe an – individuell abgestimmt auf Ihre Situation und stets mit hochwertigem Knochenersatzmaterial, ohne Entnahme von Eigenknochen.

Wann ist ein Knochenaufbau notwendig?

Ein Knochenaufbau wird erforderlich, wenn:

  • der Kieferknochen zu schmal oder zu niedrig für ein Implantat ist
  • durch Parodontitis, Entzündung oder Trauma Knochensubstanz verloren ging
  • nach längerer Zahnlosigkeit ein Knochenrückgang erfolgt ist
  • im Oberkiefer-Seitenzahnbereich die Kieferhöhle zu nahe an die Implantatregion heranreicht

Ablauf & Heilungszeit

Alle Knochenaufbauverfahren werden in unserer Ordination unter lokaler Betäubung durchgeführt – auf Wunsch auch unter Vollnarkose (Privatleistung). Der Heilungsverlauf hängt vom gewählten Verfahren und individuellen Faktoren ab, beträgt aber in der Regel 4 bis 8 Monate. Danach kann das Implantat sicher gesetzt (bzw. bei kleinen Defekten bereits gleichzeitig gesetzt) werden.

Welche Methoden des Knochenaufbaus bieten wir an?

GBR – Guided Bone Regeneration

Die geführte Knochenregeneration ist eine minimalinvasive Methode, bei der Knochenersatzmaterial in den Defekt eingebracht und mit einer schützenden Membran abgedeckt wird. Die Membran verhindert das Einwachsen von Weichgewebe und schafft ideale Bedingungen für die regenerierende Knochenneubildung.

  • Für kleinere bis mittlere Defekte geeignet
  • Kann häufig mit der Implantation kombiniert werden
  • Gute Vorhersagbarkeit und schnelle Heilung

Sinuslift (interner und externer Sinuslift)

Im hinteren Oberkiefer ist das Knochenangebot oft eingeschränkt, da sich die Kieferhöhle (Sinus maxillaris) nach Zahnverlust ausdehnt. Der Sinuslift schafft dort wieder ausreichend Höhe für ein Implantat:

  • Interner Sinuslift: Schonend über den Bohrkanal, bei kleinen Höhenverlusten
  • Externer Sinuslift: Seitlicher Zugang zur Kieferhöhle bei größerem Defizit

In beiden Fällen wird die Kieferhöhlenschleimhaut vorsichtig angehoben und der Raum mit Knochenersatzmaterial aufgefüllt.

  • Ermöglicht Implantate trotz geringer Knochenhöhe
  • Sehr gute Erfolgsaussichten bei richtiger Indikation
  • Kann je nach Situation mit der Implantatsetzung kombiniert werden

Modifizierte Schalentechnik (nach Khoury, ohne Eigenknochen)

Bei größeren Knochendefekten oder komplexen dreidimensionalen Aufbauten setzen wir eine modifizierte Form der Schalentechnik ein – inspiriert von der klassischen Khoury-Methode, jedoch ohne Eigenknochenentnahme.

Dabei werden biokompatible, formstabile Knochenplatten (aus synthetischem oder tierischem Knochenersatzmaterial) wie kleine Schalen fixiert. Der entstandene Hohlraum wird mit feinpartikulärem Knochenersatzmaterial aufgefüllt.

  • Kein zweites Operationsfeld – schonender für den Patienten
  • Ideal bei horizontalem oder kombiniertem Knochenverlust
  • Besonders geeignet für ästhetisch anspruchsvolle Regionen im Frontzahnbereich

Ihre Vorteile bei uns

Fazit: Knochenaufbau schafft die Basis für festen Zahnersatz

Ein sicher verankertes Implantat braucht ausreichend Knochen – wir sorgen dafür.

Dank modernster Techniken können heute auch bei stark reduziertem Knochenangebot erfolgreiche Implantatversorgungen realisiert werden. Gerne besprechen wir mit Ihnen persönlich, welches Verfahren für Ihre individuelle Situation am besten geeignet ist.

Jetzt Beratungstermin vereinbaren – wir freuen uns, Sie auf dem Weg zu festen, schönen Zähnen zu begleiten.